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Notfall
Weite Küstenlandschaft im Nebel

Scham und Selbstablehnung verstehen

Scham kann sich wie ein tiefes Gefühl anfühlen, nicht richtig zu sein, anderen zur Last zu fallen oder sich verstecken zu müssen. Häufig wird sie nicht als Scham erkannt, sondern zeigt sich etwa in Selbstzweifeln, Rückzug, Perfektionismus oder ständiger Anpassung. Diese Seite bietet Orientierung und ersetzt keine Diagnose.

Wenn Scham zum Selbstbild wird

Im Zusammenhang mit belastenden Bindungs- und Entwicklungserfahrungen kann Scham eine frühe Anpassung gewesen sein. Ein Kind kann dann eher an sich selbst zweifeln, als die notwendige Beziehung zu seinen Bezugspersonen infrage zu stellen. Später fühlt sich dieses Muster oft wie eine persönliche Wahrheit an, obwohl es unter anderen Bedingungen entstanden ist. Scham kann auch im Körper spürbar werden – zum Beispiel als Enge, Anspannung, Rückzug oder das Gefühl, nicht richtig im eigenen Körper zuhause zu sein. Dafür gibt es unterschiedliche mögliche Erklärungen; eine persönliche Einordnung braucht Zeit und fachliche Begleitung.

Mehr Selbstkontakt statt Selbstverurteilung

In der Therapie können wir erkunden, wann Selbstablehnung auftaucht, welche Bedürfnisse darunter liegen und wie sich das Muster heute auf Beziehungen und Grenzen auswirkt. Eine offene, nicht beschämende Beziehung schafft Raum, die eigene Geschichte zu würdigen und neue Wahlmöglichkeiten zu entdecken. Die ausführliche Vertiefung findest Du im Blogartikel „Chronische Scham verstehen – über Bindungs- und Entwicklungstrauma aus NARM®-Sicht“.

Zum Blogartikel über chronische Scham

Ein möglicher nächster Schritt

Du musst Dein Anliegen im kostenlosen telefonischen Vorgespräch noch nicht genau benennen können. Wir können gemeinsam schauen, was Dich beschäftigt und ob meine therapeutische Arbeitsweise zu Dir passt.

Informationen zum Erstgespräch

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